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Vor fünf oder sechs Jahren, zu Beginn der Griechenland-Krise, hat der Don in einem Zeit-Dossier eine ausführliche Beschreibung des Geldmachens gelesen: dramaturgisch hinausgezögert wurde dort haarklein beschrieben, wie ein Beamter irgendwo im Keller der europäischen Zentralbank in Frankfurt 500 Millionen Euro erzeugt hat – mit einem Tastendruck.

In diesem Vortrag beschreibt der Hamburger Philosoph und Soziologe Aaron Sahr, dass das Geldmachen in unserem aktuellen System des „Keystroke-Kapitalismus“ leider kein Privileg der Zentralbanken und damit des Staates mehr ist. Auch private Banken, die heute ja zumeist in einem großen Verbund von in ihrem Besitz befindlichen Firmen agieren, stellen ständig neues Geld her, einfach indem sie Kredite vergeben.

Ein unkontrolliertes Privileg, das verheerende Auswirkungen auf unser Wirtschaftssystem haben kann – in dem Vortrag wird dieses Szenario anschaulich als „Plünderungszirkel“ beschrieben.

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